Kodak EasyShare Z712IS

Kodak EasyShare Z712IS

 

Die spiegelreflexkameraähnliche Bridgekamera Kodak EasyShare Z 712 IS

bietet fast durchweg nur Mittelmaß. Sehtest, Bildstabilisierung, Auflösung,

Empfindlichkeit, Bildrauschen, alles „befriedigend“. Ebenso Blitz, Monitor

und Handhabung. Immerhin bietet sie manuelle Einstellmöglichkeiten für

Fokussierung, Blende und Belichtungszeit. Dabei wird manuelles Fokussieren

durch eine Softwarelupe unterstützt. Der manuelle Weißabgleich ist aber nicht

möglich. Das Megazoom (10,3fach) erreicht große Telebrennweiten, und die

geringe Auslöseverzögerung gestattet Schnappschüsse. Doch dann hat die

Z 712 auch noch einige handfeste Schwächen: Die Videoqualität ist schlecht,

insbesondere bei der Wiedergabe über TV-Geräte. Der LCD-Sucher löst die

Sucherbilder nur grob auf und gestattet keine Dioptrienkorrektur.

Tonkommentare zum Bild sind nicht möglich, und der für Bridgekameras

sinnvolle Blitzschuh fehlt. Das Testmodell schaltete schon ab, als die

Batterien noch halbvoll waren. Von Hause aus wird die Kamera mit teuren

Lithium-Batterien betrieben. Akkus und Ladegerät fehlen im Lieferumfang.

Außerdem fehlt eine gedruckte Gebrauchsanleitung. Nur eine Kurzanleitung

ist verfügbar. Die Anleitung muss aus dem Internet geladen werden. Das gängige

Datenformat DPOF für den Direktdruck von Bildern auf Fotodruckern ohne Umweg

über den PC wird nicht unterstützt. Eine Bildbearbeitungssoftware ist nicht im

Lieferumfang, ebenso wenig eine Speicherkarte.

 

FAZIT: Mitelmäßige Bridgekamera mit Schwächen in der Ausstattung.